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GRÜNDUNG
Am Freitag, 23. August 1929 fanden sich 8 Damen im Restaurant Rössli zur Gründung der Damenriege Strättligen ein. Infolge mangelhaften Besuchs dieser Gründungsversammlung konnte jedoch kein Vorstand aufgestellt werden. Eine neue Versammlung wurde auf den 31.08.1929 festgelegt. Der Vorstand der Damenriege Strättligen wurde per 31.08.1929 gewählt. Festgelegt wurden u.a.:
Der Aktivbeitrag von -.70 pro Monat, unter Vorbehalt, dass dieser später für Lehrtöchter reduziert wird.
Der Turnerabend, welcher auf Donnerstagabend fiel und - vorderhand - im Restaurant Rössli abgehalten wurde.
 
ENTWICKLUNG
Okt. 1929 Bereits am 22.10.1929 beschloss die Versammlung, bei den Turnervorstellungen des TV Strättligen mitzuwirken. Dafür musste eigens ein Turnband angeschafft werden.
Jan. 1930 An der HV vom 24.01.1930 durfte die Kassierin bei Einnahmen von 52.20 und Ausgaben von 9.45 einen Kassabestand von 42.75 vorweisen. Gleichzeitig wurde der Beitrag auf -.50 reduziert. Passivmitglieder bezahlten im Jahr 2.-. Auch die ersten Vereinsstatuten wurden nach einigen Änderungen genehmigt. Der Vorstand verzichtete auf eine Gratifikation und die Leiterin erhielt ein Geschenk im Wert von 15.- bis 20.-. Dem Abwart der Turnhalle wurden als Dank 5.- zugesprochen. Dieser jedoch verzichtete darauf. Die Versammlung beschloss zudem der Oberländischen Turvereinigung beizutreten.
Mai 1930 Die Mitglieder wurden ersucht, die Monatsbeiträge regelmässig zu bezahlen. Die Vorstandsmitglieder wurden ab Ende Monat beitragsfrei. Zudem wurde erwähnt, dass sich die Turnerinnen der Damenriege doch beim Spiel etwas ruhiger verhalten sollten.
Dez. 1930 Es wurde beschlossen, dass eine Turnerin, die mehr als 6x nacheinander unentschuldigt fehlt, vom Aktiv- zum Passivmitglied umgeschrieben wurde.
März 1931 Eine Reisekasse für das Eidg. Turnfest in Aarau wurde eröffnet. Bei Austritt aus dem Verein konnte der Betrag zurückgefordert werden. Weiter beschloss die Versammlung, den Gesang einzuführen.
Okt. 1933 Auf Anfrage hin, beschloss die Versammlung beim Kant. Turnfest vom kommenden Jahr in Thun mitzuhelfen.
Okt. 1934 Der Vorschlag, den Verein anstatt Damenriege, Frauen- und Töchterriege zu nennen wurde einstimmig angenommen.
Aug. 1941 Die Gründung der Mädchenriege wurde erlaubt.
Juni 1942 Die Mädchenriege war bereits auf 40 Turnerinnen angewachsen - Ersatzleiterinnen mussten dringend gesucht werden. Der Oberländische Spieltag fand in Steffisburg statt - vorgeführt wurden Schnur- und Korbball, eine Stafette und ein Bauerntanz. Es sollten möglichst viele Turnerinnen mithelfen.
Okt. 1942 Da im Winter ab 20 Uhr keine Kinder mehr auf der Strasse sein durften, wurde die Turnstunde der Mädchen von 18 - 19 Uhr verlegt und zwar auf Montag, da keine andere Möglichkeit vorhanden war.
Jan. 1945 Der Turnbesuch war im Verlaufe des Jahres nicht gut besucht worden. Es wurde erwähnt, dass nur regelmässiges Turnen stärkt und ausdauernd macht.
Jan. 1951 Margrit Fauchez wurde zur Präsidentin gewählt.
Jan. 1952 Der Passivmitgliederbeitrag wurde um -.50 erhöht. Weiter wurden die Gratifikationen wie folgt festgelegt:
Leiterin: 100.- / Vize-Leiterin: 25.- / Mädchenriege Leiterin: 30.- / Abwart: 20.-
Vorstandgratifikation wurde von 60.- auf 70.- erhöht - zum Verteilen unter den Vorstandsmitgliedern.
Jan. 1955 Der Jahresbeitrag inkl. Oberländerbeitrag und Versicherungsbeitrag musste auf 10.- erhöht werden und konnte halbjährlich bezahlt werden.
Jan. 1962 Margrit Fauchez wurde zum Ehrenmitglied der Damenriege ernannt. Auch der Oberländerverband ehrte sie für 10-jährige Vorstandsarbeit. Der Jahresbeitrag wurde um 1.- erhöht.
Jan. 1963 Hedi Schmid wurde als Mädchenriegenleiterin gewählt.
Jan. 1964 Die Kasse wies einen Vermögensverlust von 34.70 auf; zurückzuführen auf die Teilnahme am ETF in Luzern.
Jan. 1965 Hildi Kröpfli (später Feller) übernahm das Kassawesen. Für den Spieltag in Steffisburg stellte die Riege 2 Korbball und 3 Volleyball-Mannschaften.
Jan. 1968 Der Beitrag musste auf 24.- erhöht werden und setzte sich wie folgt zusammen:
Aktive: 13.75 / Oberländer Beitrag: 5.25 / Versicherung: 5.-
Auch der Mädchenriege-Beitrag wurde angepasst und betrug neu 6.- statt 5.-.
Apr. 1968 Die Versammlung beschloss am 20. April 1968 gemeinsam mit dem MTV das 40-Jahr-Jubiläum zu feiern. Die Feierlichkeiten fanden mit Fahnenweihe der Jugendriege im Restaurant Rössli statt.
Jan. 1970 Für die Jugend wurde unter der Leitung der Herren Bichsel, Bouvier und Hostettler die Sparten Kunstturnen und Leichtathletik angeboten.
Jan. 1971 Die Hallennot war da. Die Riege war froh, eine zweite Turnhalle benützen zu dürfen. Dadurch stiegen aber die Kosten an und eine weitere Beitragserhöhung auf 30.- folgte. Die Mädchen, welche der Kunstturngruppe angehörten bezahlten einen Jahresbeitrag von 15.-, die übrigen bezahlten neu 10.- statt 6.-.
Jan. 1972 Auch der Passivmitgliederbeitrag wurde von 6.- auf 12.- erhöht. Die Volleymannschaft durfte während der Wintersaison in der Gotthelfturnhalle am Samstag von 14.00 - 16.00 Uhr trainieren.
Jan. 1973 Schmid Hedi, gewählte Turnleiterin seit der HV 1965 demissionierte als Leiterin. Neu gewählt wurde Annelies Grütter.
Juni 1973 Die Mitgliederzahl wurde definitiv auf 120 beschränkt. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade mal 13 Plätze frei. Danach galt die Devise: pro Austritt ein Neueintritt.